Online Casinos: DNS Netzsperren sind aufgeschalten – Einfache Lösungen zur Aufhebung.

Mit der neuen Geldspielverordnung, welche ab 2019 in der Schweiz gültig ist, müssen neu DNS-Netzsperren bei DNS-Servern von Internetprovidern eingerichtet werden. So soll der Zugang zu nicht in der Schweiz lizensierten Anbietern verboten werden. Momentan sind dies alle Online Glückspielanbieter ausser diejenigen der Schweizer Casinos.

DNS-Netzsperre

In verbotenen Teichen fischt man gern!

Altes Sprichwort.

Jetzt ist sie also draussen. Die Sperrliste der Comlot, der Wettbewerbskommission, welche Adressen für DNS-Netzsperren definiert. So stehen einige namhafte Anbieter wie interwetten.com, unibet.com, wir-wetten.com und bet365.com darauf.

DNS steht für Domainnameservice. Und jeder Internetbenutzer, welcher sich etwas auskennt, kann an seinem Gerät die DNS Adresse manuell eingeben. Dabei helfen Nameserveradressen von Google oder andere ausländische freizugängliche DNS Server. Eine Umstellung ist für einen geübten Computerfreak innert Sekunden, für einen affinierten Benutzer innert Minuten möglich.

DNS-Netzsperre umgehen:

Für alle anderen gibt es hier eine Anleitung zur Umgehung einer DNS-Netzsperre:

Desktopgeräte: Link zu Neue Medien

Android Geräte: Link zum Kuketz Blog

Mobile Applegeräte (WLAN): Einstellungen > WLAN > ( ! )

Die besten offenen DNS-Server ohne DNS-Netzsperren findest Du hier Privacy-Handbuch

Das Neue Geldspielgesetz ist eine Farce!

Die Einführung von Zensur ermöglicht Grauzonenabzockern neue Angebote zu kreieren
und dabei ihr eigenes Preisschild zu versehen!

Die Frage danach, was es für Vorteile bringt, haben sich die Gegner dieser Gesetzesvorlage schon vor der Abstimmung schon gestellt. Leider wurden wir nicht so gehört wie die Marketingmaschine der Schweizer Casinos. Hier geht es mehr um das Exempel, welches statuiert wird.

Doch genau diese Aktionen und Verbote wie DNS-Netzsperren laden zum Tricksen ein. Solange die aufgeführten Unternehmen weiter Zugang für Spieler mit Schweizer Domizil gewähren, dann geht alles schö weiter. Als Spieler begeht man ämlich keine Straftat; kann sich dabei nicht auf Schweizer Recht sich verlassen. Konnte man vorher schon nicht. Und ausländische Anbieter haben bei der ächsten Vergabe 2024 einer Online Casino Lizenz weniger Chancen eine Lizenz zu bekommen. Wollen sie vielleicht auch nicht.

Pokerstars ist hier vorbildlich im Sinne des Gesetzgebers einen Schritt weiter gegangen: Da wurden alle Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz auf eine eigene Plattform geschoben und mit Echtgeld kann nicht gespielt werden. Auch können im Ausland wohnhafte Menschen in der Schweiz nicht spielen. «Glücksspiel mit Echtgeld wird in dem Land nicht angeboten» Dies ist der einzige seriöse Weg das neue Geldspielgesetz umzusetzen.

Aber Pokerstars hat ja auch Absichten: Sie wollen mit dem B-Casino (casino777.ch) zusammenspannen. Ob das vor 2024 klappt, mag ich wie schon erwähnt, zu bezweifeln.

Pokerstars DNS-Netzsperre

Dabei sind mit dem neuen Geldspielgesetz Spielanbieter, sei es online durch Apps oder live, durch Vereinsstrukturen mit Trainingsspielen, sowie Privatrunden noch kreativer geworden. Was leidet, ist schlussendlich die Ethik und der Konsumentenschutz. Letzterer interessiert das Thema überhaupt nicht.

Gespielt wird immer! Zudem wird bei solchen Gebilden alles teurer:

Wer zahlt soll rechnen. Wer es nicht tut, «bol sans».

Cheers

Martin Bertschi

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